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Weiterbildung Meisterbrief Holzbildhauerhandwerk

                                                                                                                                         
 Partner für den Meisterbrief im Holzbildhauerhandwerk ist die Friedrich Weinbrenner Gerwerbeschule in Freiburg. 

 

Berufsbild:
Bis in die heutige Zeit hat das Holzbildhauerhandwerk seine Vielseitigkeit bewahrt. Durch die Entwicklung der maschinellen Bearbeitung und neue Märkte im Holzdesign gewinnt der Werkstoff Holz im modernen Baugeschehen zunehmend an Bedeutung, so dass auch in Zukunft ein Bedarf an interessierten und begabten Holzbildhauern bestehen wird.
Der Meisterbrief bestätigt Ihnen eine erhöhte fachliche Befähigung und öffnet Ihnen den Weg zur Fachhochschule. Er berechtigt Sie zur Führung eines eigenen Betriebs, zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk oder Weiterbildung zum Restaurator im Handwerk.

Aufnahmevoraussetzung:
  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Holzbildhauer
  • Empfehlung: eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit nach der Gesellenprüfung

Ziel:
  • Vorbereitung junger Gesellen mit praktischer Erfahrung auf die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer
  • Vorbereitung auf die Aufgaben - von der Planung über die Auftragsabwicklung und Kalkulation bis hin zu technischen, kaufmännischen und personalwirtschaftlichen Fragestellungen - die Führung eines Betriebes mit sich bringt.

Ausbildung:
  • Einjährige Vollzeitschule
  • Der gesamte fachspezifische Unterricht findet gemäß den Anforderungen in der Praxis projektorientiert statt. Es gibt fünf Projektaufträge, die in jeweils vier Wochen komplett abzuwickeln sind, von der Auftragserteilung bis hin zur Realisierung.
  • Das breite Spektrum des Berufsstandes wird fachspezifisch und praxisnah in Form von einzelnen Modulen vermittelt, die Kundenaufträge sind der Praxis nachempfunden.
  • Die allgemeinbildenden Fächer werden separat vermittelt, mit sinnvollen Anknüpfungspunkten zu den Praxisprojekten.
  • Die Teile III und IV der Meisterprüfung (Wirtschafts-, Sozial- und Rechtskunde, Rechnungswesen, Berufs- und Arbeitspädagogik) sind im Stundenplan kostenfrei enthalten. Selbstverständlich können auch Bewerber aufgenommen werden, die die Prüfungen in diesen Teilen vor anderen Kammern schon abgelegt haben. Die dadurch gewonnene Zeit kann in den auch außerhalb des Unterrichts zugänglichen Werkstätten zu gestalterischen Arbeiten genutzt werden.

Kosten:
  • Zu Beginn des Schuljahres wird ein Schulgeld in Höhe von € 700,- erhoben.
  • Persönliches Werkzeug wird vorausgesetzt Der Aufwand für Lernmittel und Zeichenmaterial beträgt ca. € 900,- .
  • Ein Laptop wird vorausgesetzt.
  • Exkursionen sind obligatorisch und es ist dafür mit Kosten von etwa 400€ zu rechnen.
  • Für die Abnahme der Meisterprüfung werden Gebühren (derzeit etwa € 875,-) von der Handwerkskammer erhoben.

Förderung:
  • Informationen zum Weiterbildungs-BAföG (Aufstiegs-BAföG) finden Sie hier.
  • Absolventen mit sehr gutem Ausbildungsabschluss können sich um ein Weiterbildungsstipendium für die berufliche Bildung bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Der Europäische Sozialfond bietet weitere Möglichkeiten; Informationen finden Sie hier und hier.
  • Darüberhinaus können Sie Fort- und Weiterbildungskosten als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Informationen erhalten Sie beim zuständigen Finanzamt.

Prüfung:
Die Meisterprüfung wird am Ende des Schuljahres vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Freiburg abgelegt. Sie berechtigt zum Führen eines eigenen Betriebs und zur Ausbildung von Lehrlingen.
Anmeldung:
  • Anmeldung zum 1. März des jeweiligen Jahres direkt an die Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule.
  • Das Anmeldeformular finden Sie hier.