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Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für Krippenschaffen in Telgte

Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise-fuer-Krippenschaffen-in-Telgte-Liebe-Kreativitaet-und-Muehe_image_1024_width 29 Januar 2019

Liebe, Kreativität und Mühe

Telgte - Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Sonntagnachmittag die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für Krippenschaffen in Telgte im Museum Religio übergeben. Insgesamt zehn Künstler und Gruppen aller Altersklassen wurden dabei geehrt. An der 78. Krippenausstellung hatten sich rund 100 Krippenschaffende mit etwa 300 kleinen und großen Künstlern – Gruppen und Schulklassen einbezogen – beteiligt. Dr. Susanne Kolter hatte als Vorsitzende der Jury die neun Preisträger mit ihren Werken zuvor in einer Laudatio gewürdigt. Von Bernd Pohlkamp

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Sonntagnachmittag im Museum Religio die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für vorbildliches Krippenschaffen überreicht. Zehn Künstler und Gruppen aller Altersklassen wurden dabei geehrt.

An der 78. Krippenausstellung hatten sich rund 100 Krippenschaffende mit etwa 300 kleinen und großen Künstlern – Gruppen und Schulklassen einbezogen – beteiligt. Dr.  Susanne Kolter hatte als Vorsitzende der Jury die neun Preisträger mit ihren Werken zuvor in einer Laudatio vorgestellt und gewürdigt. Zusätzlich gab es einen Publikumspreis. Die Auswahlkriterien waren Originalität, Kreativität und Spontaneität der Idee und Umsetzung der Arbeiten. Die Künstler kommen aus dem Ruhrgebiet, dem Münsterland und aus Baden-Württemberg.

Ulrich Schulze, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates des Religios, begrüßte das Publikum, darunter viele der Krippenschaffenden mit ihren Familien. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Tobias Schößler am Klavier.

Weihbischof Dr. Stefan Zekorn lobte das Engagement der Krippenschaffenden: „Sie haben mit viel Liebe, Kreativität und Mühe die Krippen gestaltet“, und an die Krippenkünstler gerichtet: „Sie senden mit ihrer Krippe einen Weckruf in die Welt.“ Einzeln stellte die Juryvorsitzende die Preisträger vor und überreichte gemeinsam mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn den Gewinnern ihre Preise. Die jüngsten Preisträger kommen von der Katholischen Pfarrei St. Viktor in Dülmen. Die Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren nannten ihr Werk „So geht Verkündigung heute: Wir kommen zur Krippe!“

Acht weitere Krippenschaffende wurden von der Jury mit dem Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preis ausgezeichnet: Marina Selissa Zimmer (Rösrath), Claudia Onnebrink und Stefan Schwab (Münster, Steinfurt), Jenny Kühn (Ditzingen), Wolfgang Kleiser (Vörenbach), Martin Schonhardt (Simonswald), Christa Tenkmann (Rheine), Anni Schulte (Rheine) und Gregor Malyszek (Vreden).

Den Publikumspreis erhielten Kinder aus dem Elternverein mc² – mehr Chancen für hochbegabte Kinder und Jugendliche Münster – unter der Leitung von Anna Maria Schulze: 202 Stimmen erhielt diese Gruppe.

Insgesamt hatten sich 2 521 Besucher an der Abstimmung beteiligt. Die traditionelle Krippe im Herdfeuerraum erhielt 191 Stimmen und die moderne Krippe des Telgter Christian Nachtigäller kam mit 185 Stimmen auf den dritten Rang. Museumsleiterin Dr. Anja Schöne sieht in diesem Ergebnis das geteilte Publikumsinteresse. Einerseits seien traditionelle Krippen beliebt, andererseits seien es die modernen Objekte die begeisterten.

11 500 Besucher zählte die 78. Krippenausstellung: ein großartiges Ergebnis. Damit zeigten sich Verwaltungsrat und Museumsleitung sehr zufrieden. Die Museumsleiterin Dr. Anja Schöne richtet ihren Blick aber bereits auf die 79. Krippenausstellung, die am 9. November beginnt und das Thema „Auf der Suche nach dem Licht der Welt“ trägt.
 
Westfälische Nachrichten


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