Holzbildhauer aus ganz Europa präsentieren ihre Werke

Holzbildhauer aus ganz Europa präsentieren ihre Werke
Deutsche Handwerks Zeitung (DHZ)
Veröffentlichungsdatum:
29 April 2022
Tipp für einen kurzfristigen Spontanbesuch bis zum 1. Mai 2022. 

Ausstellung von Holzbildhauerarbeiten die neugierig machen.
Nofretete als Shopping-Queen, ein hölzernes Tassenorakel oder ein winkender Raketenmann. Nachdenkliches, Optimistisches, Ästhetisches, Ungewissheit, Zuversicht und Zukunftsträumereien. Suchende, Findende und Hoffende. Künstliche Intelligenz, Klimawandel oder die Hoffnung auf eine gute Zukunft. Eine Erkenntnis zieht sich durchgängig durch die ungewöhnlichen Holzarbeiten aus verschiedenen Ecken des Kontinents: Neugier ist ein ideelles Grundgut, von dem man in diesen Zeiten gar nicht genug haben kann.
 
„Neugierig auf Morgen“ so lautete auch der Titel des alle drei Jahre durchgeführten Wettbewerbs für Holzbildhauerei. Mehr als 80 Künstler aus Deuutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und Litauen hatten sich in diesem Jahr beworben. Zwischen 2019 und 2022 liegt eine Pandemie, die die Welt aus den Angeln hob. Umso aktueller, so die Initiatoren, dass der Wettbewerbsfokus unter dem Titel „Neugierig auf Morgen“ lag.

Die mehr als 50 Objekte können in den Ausstellungsräumen des Regierungpräsidiums Karlsruhe noch bis zum 1. Mai 2022 bestaunt werden.
 

Preisträger Rudi Bannwarth  aus Ettlingenweier

Als Rudi Bannwarth 2021 seine Holzarbeit für den Europäischen Gestaltungspreis für Holzbildhauer fertigstellt, mag er an die pandemiegebeutelte Jugend gedacht haben. Jetzt, 2022, bekommt das Werk des Presiträgers einen brisanten Dreh. Ein junges Mädchen, das sich in der Entwicklung zur Frau befindet, steht aufrecht mit klarem Blick in lässiger Pose mit Jeans und Sneaker vor einem knallgelben Sonnenball.

Ihre linke Hand, die Sie zum Peace-Zeichen hebt - ein elektrisierender Moment. „Das Werk trifft unglaublich gut die Stimmung eines jungen Mädchens auf der Schwelle zum Erwachsenwerden“, zitiert der Landesinnungsmeister Martin Schonhardt bei der Preisverleihung das Resümee der Jury. Der erste Preis des diesjährigen Wettbewerbs proklamiert aber gleichzeitig auch einen wünschenswerten Soll-Zustand. „Ich bin bereit! Morgen kann kommen“ - das ist die Message, die das Mädchen in die Welt trägt.
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